Gartenbewässerung –
automatisch und smart!

Gartenschlauch aufrollen war gestern. Ein zeitgemäßes Bewässerungssystem im Garten verläuft unterirdisch, per Pipeline. Die Regner fahren bei Bedarf aus dem Boden hoch. Und dahin verschwinden sie auch nach dem Einsatz wieder, wie von Geisterhand. Wer will, kann sich mit einem kurzen Schlauch an der nächsten Wassersteckdose einklinken. Die Steuerung erfolgt immer zentral, gern auch smart per App.

Planung muss sein!

Die Montage einer automatischen Gartenbewässerung braucht etwas Vorbereitung: Nicht nur, dass die Position der Regner im Verhältnis zu Beeten und Rasenflächen festgelegt werden muss, auch die Lage und Größe der Steuerung will geplant sein. Dann muss man festlegen, wo die Leitungen ganz praktisch verlaufen sollen. Und reicht dafür überhaupt der Wasserdruck aus? Lasst Euch also vor dem ersten Spatenstich im BAUHAUS Fachcentrum kompetent beraten.

Das System kennenlernen

Das GARDENA Garten Pipeline System besteht aus einem stabilen Rohrleitungsnetz, fest installierten Sprengern, die bei Bedarf nach oben fahren, Wassersteckdosen und einer intelligenten Steuerung. Das Leitungsnetz ist dabei selbstentwässernd, braucht also nicht im Herbst noch einmal winterfest gemacht zu werden.

Die Generalprobe

Noch vor dem ersten Spatenstich wird das System einmal komplett ausgelegt, die Rohre passend zugeschnitten, per Schnellverbinder angeschlossen und die Regner ans System gehängt. Nur so kann man sehen, ob das System auch dicht ist und bereits die Regner das erste Mal grob einstellen. Alles klar, bevor es in den Untergrund geht?

Tiefbau

Zeit, den Spaten rauszuholen! Die Leitungen werden nur etwa 25 cm tief verlegt. Je weniger Erde Ihr dabei bewegt, desto besser: Möglichst den Rasen nur aufschlitzen, einen schmalen, V-förmigen Kanal ausheben, Leitung einziehen und das Ganze ohne bleibende Spuren wieder verschließen. Übrigens: Die Leitungen selber sind beim Abrollen noch ziemlich widerspenstig. Das lässt sich aber mit ein wenig Kraft alles gerade biegen. Etwas Zeit in der Wärme (Sonnenlicht!) hilft ungemein!

Die Komponenten

Die Verbindung der Einzelteile des Systems funktioniert dank Schnellverschlüssen („quick and easy“) sehr einfach, fast wie beim Anschließen eines Wasserschlauchs. Für den Richtungswechsel gibt es L- und T-Stücke sowie Abschlusskappen für das Rohrende. Die automatischen Entwässerungsventile kommen an die tiefste Stelle der Anlage und werden genauso wie die Sprenger auf eine Lage Kies gebettet, damit das Wasser gut ablaufen kann. Die Regner werden so eingebaut, dass sie im eingezogenen Zustand bündig mit der Erdoberfläche sind. Nur der Düsenkopf guckt ein kleines Stück raus.

Die Steuerung

Die Bewässerungssteuerung ist so etwas wie das Gehirn der Anlage. Mit ihren Ventilen kann man mehrere Kreisläufe getrennt steuern. Und hier ist - wenn gewünscht - auch die Verbindung in die smarte App-Steuerung angedockt. Es gibt aber auch einfache Anlagen, die zum Schalten nur eine 9-Volt-Blockbatterie benötigen. Wer aber eine smarte Steuerung der Anlage plant, braucht den Stromanschluss. Deswegen sollte der unauffällige grüne Kasten auch in unmittelbarer Nähe zu Haus und Wasseranschluss sitzen. Die Montage natürlich wieder streng nach Bedienungsanleitung!

Fertig!

Wasser marsch! In diesem Garten braucht sich niemand mehr mit einem schweren Wasserschlauch abzumühen. Und mit der App-Steuerung muss man nicht einmal vor Ort sein, um Rasen und Blumen mit Wasser zu versorgen. Und wenn eine Pflanze oder sonnenhungrige Kinder noch eine Extradusche brauchen: ein kurzes Stück Schlauch an der Wassersteckdose reicht allemal aus.

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