Trennschleifer –
der gehört in jede Werkstatt!

Ein Werkzeug, viele Namen: Offiziell hört er auf „Trennschleifer“, im normalen Sprachgebrauch ist das aber eine Flex, ein Trennjäger oder eine Schleifhexe.

Alle Bezeichnungen meinen das gleiche Gerät: Ein Werkzeug mit hochtourig drehender, schmaler Schleifscheibe. Unverzichtbar, um Metall zu schneiden, Schweißnähte zu glätten oder Rost zu entfernen. Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Die Sicherheitsvorschriften auch.

Die richtige Größe finden

Trennschleifer gibt es in drei gängigen Größen, mit 115, 125 oder 230 Millimeter großen Schleifscheiben. Für die Metallbearbeitung und für den Einsatz in der Heimwerkerwerkstatt sind die beiden kleineren Größen üblich, Profis im Stahlbau oder auf dem Bau verwenden meist die große Version.

Für alle drei Formate gibt es ein riesiges Programm an Schleifscheiben und Bürsten. Diese werden per Schnellspannvorrichtung oder Mutter und Schlüssel auf der Achse befestigt. Die Beschriftung der Scheibe und der sichtbare Metallring weisen dabei immer zum Gerät hin.

Schneiden, schleifen, bürsten

Nach der Entscheidung für die Größe, dreht sich alles um den Einsatzzweck: Welches Material soll bearbeitet werden? Stein, Stahl oder gar Edelstahl? Dann muss man festlegen, ob die Oberfläche geglättet, geschliffen oder das Material getrennt werden soll.

Eine weitere Option sind Bürsten und Fächerscheiben, die auch für die Bearbeitung von oxidierten Oberflächen (Rost!) oder Holz geeignet sind. Man kann festhalten – für jede Aufgabe gibt es die passende Scheibe!

Sicherheit

Ein Trennschleifer ist ein extrem kraftvolles Gerät. Er dreht mit bis zu 11.000 U/min Leerlaufdrehzahl. Entsprechend respektvoll sollte man ihn behandeln.

Dazu gehört, dass zunächst der Funkenschutz richtig eingestellt wird. Dann achtet man darauf, dass der unvermeidliche Funkenflug nichts in Brand setzen kann. Und auch die persönliche Schutzausrüstung gehört dazu: eine eng anliegende Schutzbrille, Gehörschutz, Handschuhe und funkenfeste Bekleidung.

Arbeiten mit dem Trennschleifer

Es gibt keinen „Einhandschleifer“. Ihr müsst immer beide Hände an der Maschine haben! Und deswegen muss der Zusatzhandgriff oben auch montiert sein! Beide Hände am Gerät - das bedeutet natürlich auch, dass das Werkstück fest fixiert ist, bevor Ihr den Trennschleifer einschaltet.

Typischerweise ist das im Schraubstock an der Werkbank. Wenn Ihr dabei eine Scheibe zum Trennen einsetzt, wir der Winkelschleifer rechtwinklig angesetzt. Habt Ihr eine etwas dickere Scheibe zum Schleifen montiert, arbeitet man typischerweise in einem Winkel von ca. 30° zum Werkstück.

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