Ein Rahmen für den Rasen

Wo die Rasenfläche endet und Weg oder gar Beet beginnen, braucht es eine saubere Grenze. Wir zeigen Euch, wie Ihr die Rasenränder zuverlässig in den Griff bekommt.

Der will wachsen

Eigentlich muss man dankbar dafür sein, dass Rasen sich immer in der Fläche ausbreiten will: Nur so können kahle Stellen gefüllt und neue Flächen besiedelt werden. Aber manchmal ist die Expansionkraft des Rasens schlicht störend. Und das ist immer dann der Fall, wenn der Rasen in Flächen hineinwuchert, wo er nicht hingehört. Wege und Beete sind typische Beispiele für Flächen, auf denen der Rasen nichts verloren hat.

Wenn Du also einen sauber strukturierten Garten und keine wilde Wiese haben willst, musst Du zwischen Grün und Braun eine Grenze setzen.

Rasenmäher lieben klare Kanten

Auch bei der Rasenpflege macht eine saubere Grenze Sinn: Nur mit Randsteinen kann ein Rasenmäher - oder gar Rasentraktor - einen sauberen Strich am Rand ziehen. Noch wichtiger ist eine saubere Abgrenzung bei Rasenrobotern, denen man immer via Führungsdraht, Programmierung oder Randsteinen (oder einer Kombination daraus) klare Grenzen setzen muss. Hier gilt es immer darauf zu achten, dass der Mähroboter sich nicht an der Rasenkante aufhängen kann

Ganz klassisch: die Betonkante

Nicht immer schön, aber ungemein praktisch: Die klassische Rasenkante ist eigentlich ein hoher und langer Betonstein (100 x 6 x 25 cm, auch in Granit). Der Stein wird so gesetzt, dass sich am Rasenrand ein geschlossenes Band bildet. Die Montage von diesen Rasenkanten ist nicht schwer, nur etwas zeitintensiv:
• Schnur spannen und ausrichten
• Erdreich ausheben
• Boden verdichten
• Steine in Frischbeton setzen und sauber ausrichten
• Beton aushärten lassen
• Sand anschütten, Rasen auffüllen

Die Alternativen

Mähsteine sind Betonsteine, die meist ohne Fundament verlegt werden. Durch ihr Design, das an den Enden jeweils einen Halbkreis hat, greifen sie ineinander und verschränken sich zuverlässig. Und das erlaubt sogar ein Verlegen in Bögen. Es gibt sie in fünf Farbtönen und verschiedenen Formen.
Eine weitere, leicht zu montierende Alternative sind elegante Metallkanten (118cm x 13cm) aus verzinktem Blech, die ebenfalls miteinander verbunden werden und im Handumdrehen eine klare Grenze zwischen Gras und Beet ermöglichen.
Eine der günstigsten und schnellsten Möglichkeiten, den Rasen auszusperren, sind die klassischen Rasenkanten aus Kunststoff. Die sind 10 bis 20cm hoch und kommen auf einer 9 Meter langen Rolle. Damit ist im Handumdrehen eine Grenze gezogen.

Mit dem Mäher an die Kante?

Auch bei den Rasenmähern gibt es Techniken, um möglichst dicht an der Kante mähen zu können: der „Rasenkamm“ der Bosch Rotak-Mäher ist das bekannteste Beispiel. Hier sorgt ein Fächer am Rande des Mähwerks dafür, dass auch außenstehende Halme mit unter das Messer gezogen werden. Eine sinnvolle Technik, die gerade im Zusammenspiel mit Randsteinen ein perfektes Schnittbild ermöglicht.

Zu den Bosch-Rotak-Mähern

An Rasenkanten schneiden

Gerade wenn es um den Übergang von Rasen zu Bäumen oder Hauswänden geht, führt an einem klassischen Kantenmähen oft kein Weg vorbei. Dafür gibt es eine Vielzahl von Kantentrimmern im Fachcentrum, mit denen Du das Rasenwachstum in Schach halten kannst. Sie sind sowohl manuell als auch mit Stromkabel oder Akku-Systemtechnik lieferbar. Ob Du dabei lieber mit einem rotierenden Faden oder kleinen Messern arbeitest, bleibt Dir überlassen.

Zu den Rasentrimmern