DIY: Bettkopfteil aus Wandpolster
Ein gemütliches Kopfteil macht das Bett zum echten Hingucker. Mit Wandpolstern und einer einfachen Unterkonstruktion lässt sich im Handumdrehen ein individuelles DIY-Bettkopfteil gestalten. Gemeinsam mit Micha von @planterior_berlin zeigen wir Dir, wie Du in zehn Schritten diese wohnliche und nützliche Rückwand für Dein Bett selbst bauen kannst.
Bettkopfteil: Die Anleitung
Dieses Material benötigst Du:
- 2 x 2,00 m Rahmenholz, gehobelt
- 1 x 1,90 m Rahmenholz, gehobelt
- 2 x 0,71 m Rahmenholz, gehobelt
- 2 x 1,00 m x 0,80 m Multiplexplatte mit 12 mm Stärke (auch 1 x 2,00 m x 0,80 m möglich)
- 6 x Riegelschlaufe als Aufhängung und unteren Abstandhalter
- 3 x Spreizdübel mit Wandhaken, Ø 8 mm
- 7 x Wandpolster Wolke Naturweiß, 60 x 30 cm
- 7 x Wandpolster Wolke Naturweiß, 30 x 30 cm
- 6 x Klettband Schwarz, 6 Stück pro Verpackung
- Spanplattenschrauben, Ø 3 mm x 25 mm Länge
- Tackerklammern
Dieses Werkzeug hilft Dir:
Unterkonstruktion aus Rahmenhölzern bauen
Zuerst richtest Du die Rahmenhölzer so aus, dass die Unterkonstruktion ein Gesamtmaß von 2,00 × 0,80 m erhält. In der Mitte setzt Du ein zusätzliches Rahmenholz ein, das für mehr Stabilität Deiner Unterkonstruktion sorgt.
Multiplexplatte auflegen, bohren und verschrauben
Anschließend legst Du die Multiplexplatte auf die Rahmenhölzer und richtest sie so aus, dass sie bündig mit der Unterkonstruktion abschließt.
Nun im Abstand von etwa 10 cm Löcher für die Verschraubung vorbohren. Bei einer 12 mm starken Multiplexplatte ist dieser Schritt nicht zwingend erforderlich, kann das Verschrauben jedoch erleichtern.
Die Multiplexplatte fest mit den Rahmenhölzern verschrauben. Dabei auch das mittlere Rahmenholz mit der Platte verbinden. So entsteht eine stabile und belastbare Unterkonstruktion.
So sieht die fertige Unterkonstruktion von hinten aus: Die Multiplexplatte schließt bündig mit den Rahmenhölzern ab und ist fest mit ihnen verschraubt.
Maße auf die Wand übertragen
Als Nächstes überträgst Du die Position und Maße der Unterkonstruktion mit einer Wasserwaage auf die Wand.
Achte dabei darauf, dass das spätere Kopfteil gerade und mittig hinter dem Bett sitzt.
Riegelschlaufen am Rahmen anbringen
Am oberen Rand der Unterkonstruktion schraubst Du drei Riegelschlaufen auf die Rahmenhölzer – jeweils eine links und rechts sowie eine mittig. Sie dienen später zur Aufhängung.
Auch am unteren Rand bringst Du Riegelschlaufen an. Diese werden allerdings nicht zur Befestigung benötigt, sondern dienen als Abstandshalter. So bleibt die Unterkonstruktion parallel zur Wand und kippt im unteren Bereich nicht nach hinten.
Löcher in die Wand bohren
Die Abstände der drei oberen Riegelschlaufen überträgst Du auf die Wand und bohrst die entsprechenden Löcher für die Aufhängung.
Unser Tipp: Um den Bohrstaub direkt aufzufangen, einfach einen alten Briefumschlag mit Kreppband unterhalb des Bohrlochs an der Wand befestigen.
Spreizdübel einsetzen und Wandhaken eindrehen
Die passenden Spreizdübel in die vorgebohrten Löcher einsetzen und anschließend die Wandhaken eindrehen.
Jetzt kannst Du die Haken so einstellen, dass die Riegelschlaufen möglichst wenig Spiel haben und die Unterkonstruktion später sicher an Deiner Wand sitzt.
Unterkonstruktion aufhängen
Wenn Du alle drei Wandhaken montiert hast, kannst Du die fertige Unterkonstruktion vorsichtig einhängen.
Anschließend solltest Du noch einmal kontrollieren, ob sie gerade und sicher an der Wand sitzen.
Positionen der Wandpolster einzeichnen
Nun markierst Du die geplanten Positionen und Abstände der einzelnen Wandpolster mit einem Bleistift auf der Unterkonstruktion.
Die Polster werden so angeordnet, dass sie an allen Seiten etwa 5 cm über die Unterkonstruktion hinausragen.
Klettband an der Unterkonstruktion und Wandpolsterm befestigen
Entsprechend der eingezeichneten Positionen bringst Du die Klettbänder auf der Unterkonstruktion an. Für zusätzlichen Halt können die Bänder mit einem Tacker am Holz fixiert werden.
Die passenden Gegenstücke der Klettbänder auf der Rückseite der Wandpolster befestigen. Auch hier können die Bänder zusätzlich mit einem Tacker fixiert werden.
Wandpolster anbringen
Als letzten Schritt befestigst Du die einzelnen Wandpolster im gewünschten Versatz an der Unterkonstruktion. Achte darauf, dass sie rundherum etwa 5 cm überstehen. Dadurch wird die Unterkonstruktion verdeckt und es entsteht der Eindruck, dass die Polster leicht vor der Wand schweben.
Jetzt ist Dein neues Kopfteil fertig! Durch den Überstand und die versetzte Anordnung der Wandpolster entsteht ein moderner, plastischer Look, während die Unterkonstruktion nahezu unsichtbar bleibt.
Zum Schluss noch das Bett vor dem neuen Kopfteil platzieren. Die gepolsterte Wand sorgt nicht nur für einen dekorativen Hingucker, sondern verleiht Deinem Schlafbereich gleichzeitig eine gemütliche Atmosphäre mit echtem Wohlfühlfaktor.
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