
Blaue Stunde
8 Fragen zur Heidelbeere beantwortet
Die echte Heidelbeere gehört zur Familie der Heidekrautgewächse und ist nicht nur lecker, sondern aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sehr gesund. Sie stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend.


Welche Sorte soll man wählen?
Es gibt Heidelbeeren (fast) für das ganze Jahr. Mit dem richtigen Sorten-Mix kannst Du eine fortgesetzte Ernte von Frühsommer bis weit in den Herbst hinein ermöglichen.
Wie sieht der ideale Standort aus?
Die Heidelbeere kann in der Sonne oder im Halbschatten stehen. Sie gedeiht im Garten oder im Kübel auf dem Balkon. Sie ist nicht wählerisch, was ihren Standort betrifft.


Die Bodenbeschaffenheit?
Hier droht bei schlechter Vorbereitung großes Unheil: Heidelbeeren wachsen nur in typischer Erdbeer- oder Rhododendron-Erde, pH 5,3. Fachleute sprechen von einem „Moorbeet“.
Was passiert, wenn man Heidelbeeren in normalen Gartenboden setzt?
Wenn Du nicht gerade in der Lüneburger Heide wohnst: Die Pflanze wird leider niemals in Deinem Garten richtig anwachsen. Hier droht ein Totalverlust.
Ist die Kultur in Töpfen oder Kübeln eine Alternative?
Ja. Der Topf erspart Dir das Anlegen des speziellen Tiefbeets. Es gibt Gärtnereien, die Deine Heidelbeeren komplett in Töpfen ziehen. Eine überlegenswerte Alternative.


Wo bekomme ich die spezielle Pflanzerde?
Jederzeit im BAUHAUS Stadtgarten. Rhododendron-Erde oder Beeren-Erde sind perfekt für Deine Heidelbeere. Lass' Dich beraten!
Muss man Heidelbeeren eigentlich düngen?
Die Heidelbeere benötigt fast keinen Dünger. Pflanzen aus dem Moorbeet sind keine Starkzehrer. Erdbeer- oder Beerendünger auf organischer Basis reicht völlig.
Kriege ich von Heidelbeeren blaue Zähne?
Wenn überhaupt noch, dann nur bei den Naturheidelbeeren. Die meisten Kulturheidelbeeren (90%) sind heute “Amerikanische Heidelbeeren“, bei denen keine Gefahr mehr für Kleidung oder Zahnfleisch droht. Hier sitzt der Farbstoff nur noch in der Schale.