
Markisen:
Für jeden die richtige
Kein Balkon, keine Terrasse ist wirklich komplett ohne Sonnenschutzsystem. Gelenkarmmarkisen sind stabil, leicht zu bedienen und in einer Vielzahl von Designs lieferbar. Vor Kauf und Montage gilt es, einige Punkte zu beachten. Wir haben Dir hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst.


Welche Markise ist die richtige?
Generell ist es wichtig, dass Ihre Markise im eingerollten Zustand möglichst gut geschützt ist. Deswegen sind Kassettenmarkisen auch stets die erste Wahl. Hier verschwinden Stoff und Mechanik bei Wind oder Regen in einer stabilen Hülle. Ob Du dabei das Ausfahren der Markise klassisch mit Kurbel oder per Elektromotor vornimmst, bleibt Dir überlassen.
Wenn Du Dich aber für einen E-Motor entscheidest, muss im Bereich der Markise ein Stromanschluss vorgesehen werden. Ein Motor mit Windwächter erlaubt es Dir, Dein Haus beruhigt zu verlassen. Bei einem auftretenden Sturm fährt die Markise automatisch ein, um Schäden durch Wind zu vermeiden. Bei der Qualität der Markisenbespannung solltest Du keine Kompromisse eingehen. Aus diesem Grund sind alle unsere Stoffe wasser- und schmutzabweisend imprägniert.
Übrigens: Wenn Du die gesamte Tiefe der Terrasse beschatten möchtest, sollte der maximale Auszug (Fachausdruck: "Ausfall") der Markise einen halben Meter größer sein als die Tiefe Deiner Terrasse.
Gibt es eine Genehmigungspflicht oder andere Vorschriften?
Als Mieter benötigst Du auf jeden Fall das Einverständnis des Vermieters, bevor Du ein vergleichsweise großes Bauteil wie eine Gelenkarmmarkise montierst. Aber auch Besitzer von Eigentumswohnungen können oft nicht einfach eine Markise anschrauben: Hausordnungen geben häufig die Größe, Farbe und Montageform vor. Sprich also in jedem Fall mit Deinem Hausverwalter, bevor Du tätig wirst. Selbst über der Terrasse des Eigenheims kann ein Sonnenschutzsystem genehmigungspflichtig werden, wenn es als "dauerhaft" eingestuft wird und Mindestabstände zu den Grundstücksgrenzen unterschritten werden. Informiere Dich als Eigenheimbesitzer vorweg also beim Amt und holen Dir das Okay von Deinen Nachbarn ein.
Wie viel UV-Schutz steckt im Stoff?
Auch Markisenstoffe haben einen Lichtschutzfaktor. Je nach Material und Farbe kann der UV-Schutz also höher oder niedriger ausfallen. Gekennzeichnet wird er durch den sogenannten UPF-Wert (Ultraviolet Protection Factor). Besonders wenn Du oder ein Terrassen-Mitnutzer eine eher helle Haut haben, solltest Du bei der Wahl Deiner Markise auf diese Angabe achten. Bei BAUHAUS kannst Du Dich übrigens nicht nur auf effektiven Sonnenschutz verlassen: Wir sichern Dir auch eine Herstellergarantie von bis zu 5 Jahren zu.
Gibt es auch smarte Markisen?
Elektrische Markisenantriebe mischen auch im Smart-Home-Sektor mit. Mit entsprechender Nachrüstung brauchst Du also keine gesonderte Funk-Fernbedienung mehr, sondern steuerst Deine Markise per App mit dem Smartphone, Tablet oder Computer. Damit das funktioniert, musst Du einen Rohrmotor in die Markisenwelle einbauen, der sich in ein Smart-Home-System integrieren lässt. Wenn Du diesen mit Deinem Internet-Router verbindest und den passenden Markisenmotor von Schellenberg in das System einbindest, geht Deine Markise online! Dann kannst Du Ein- und Ausfahrzeiten programmieren oder die Markise ganz flexibel direkt per smartem Endgerät steuern.


Was muss ich bei Wind beachten?
Markisen sind in sogenannte Windwiderstandsklassen unterteilt. Diese geben an, bis zu welcher Windstärke Deine Markise (fachgerechte Montage vorausgesetzt!) ausgefahren bleiben darf.
-
Windwiderstandsklasse 0
Die Windwiderstandsklasse 0 erfüllt nicht die Anforderungen der Klasse 1. Sie leistet dem Wind keinen nennenswerten Widerstand.
-
Windwiderstandsklasse 1
Die Markise darf bis maximal Windstärke 4 ausgefahren bleiben. Das ist mäßiger Wind, der Zweige und dünnere Äste bewegt. Geschwindigkeit 20– 28 km/h.
-
Windwiderstandsklasse 2
Die Markise darf bis maximal Windstärke 5 ausgefahren bleiben. Das ist eine frische Brise. Laubbäume beginnen zu schwanken. Geschwindigkeit 29–38 km/h.
Unser Zeichensystem erleichtert Dir den Vergleich der wichtigsten Eigenschaften


Diese Markise ist mit Funkmotor und Fernbedienung ausgestattet. Selbstverständlich gibt es dazu auch eine Notkurbel.


Die Stoffqualität der Bespannung variiert je nach Modell und wird in Gramm pro Quadratmeter angegeben.


Markisen sind oft den Einflüssen der Witterung ausgesetzt. Darum haben viele Modelle eine PU-Beschichtung und sind imprägniert.


Je nach Modell haben Markisen unterschiedliche Windwiderstandsklassen. Einige halten sogar Windstärke 5 stand.


Der Sonnenschutz der Markisen entspricht dem UV-Standard 801 und bietet einen Schutzfaktor (UPF) bis zu +80.
Welche unterschiedliche Markisen-Systeme gibt es?
Auf den ersten Blick scheint die drei üblichen Markisenarten nicht viel zu unterscheiden in Sachen Funktionalität, Befestigung und Komfort variieren die verschiedenen Typen jedoch ganz beachtlich. Was sie alle vereint: Langlebigkeit durch hochwertige Materialien und robuste Technik garantieren Ihnen jahrelange Freude. Die Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten macht Deine Markise zu einem ganz besonderen Unikat.


Offene Gelenkarmmarkisen
Diese Markisen überzeugen durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie durch ihre robuste Technik
und einfache Montage. Variable Größen bieten individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Simpel, aber äußerst effektiv: die Mechanik der Gelenkarme Bei dieser grundlegenden Technik, die bei nahezu allen Markisen Verwendung findet, drücken zwei klappbare Arme das Markisentuch nach außen und straffen es. Die dafür notwendige Spannung liefern innen liegende Stahlfedern, deren regelmäßige Wartung das „Leben“ der Markise verlängern kann.
Durch die offene Bauweise dieses Markisentyps sind das Tuch und die Arme allerdings der Witterung stärker ausgesetzt als bei Teil- oder Vollkassettenmarkisen. Offene Gelenkarmmarkisen werden über Konsolen an der Hauswand verschraubt. Im eingefahrenen Zustand bleiben die Gelenkarme sichtbar, deshalb weisen die meisten Modelle einen Volant auf, um sie zu verdecken.


Hülsen- und Teilmarkisen
Diese Markisen schützen den Markisenstoff in geschlossenem Zustand zuverlässig und ermöglichen gleichzeitig eine gute Luftzirkulation. Bei diesen Markisentypen werden Bespannung und Gelenkarme im eingefahrenen Zustand von oben und vorne durch eine Hülse bzw. Teilkassette geschützt. Dadurch wird der Großteil an Regen und Wind gut abgehalten. Nur nach unten sind die Elemente ungeschützt, da hier eine Öffnung bleibt.
Der Vorteil: eine sehr gute Luftzirkulation im geschlossenen Zustand.
Der Nachteil: Der untere Rand des Tuchs und Teile der Gelenkarme bleiben zu sehen. Um diesen optischen Aspekt auszugleichen, besitzen auch die meisten Hülsen- und Teilhülsenmarkisen einen Volant zur Abdeckung.


Geschlossene Vollkassettenmarkisen
Diese Markisen schützen in eingezogenem Zustand Stoff und Gelenkarme gleichermaßen. Denn beides ist dann komplett in der Kassette verstaut und somit unsichtbar. Auch bei Vollkassettenmarkisen wird das Tuch mittels stabiler Arme gespannt. Den Unterschied macht der vollkommen geschlossene Kasten, in den die Mechanik samt Tuch eingefahren wird. So ist der Schattenspender komplett gegen Wind und Regen geschützt, das Tuch der Markise bleibt lange schön und die Lebensdauer verlängert sich deutlich.
Neben dem Schutz spielt auch die dezentere Optik dieses Markisentyps eine Rolle bei der Auswahl, denn hier verschwindet auch die Technik in der unauffälligen Box. Die meisten Vollkassettenmarkisen werden per Motorantrieb und Fernsteuerung bedient, was ein zusätzliches Plus an Komfort mit sich bringt.