Dünger für Deinen Rasen -
Der Turbo für Deinen Garten

Zur Rasenpflege gehört mehr, als nur Mähen und gelegentliches Sprengen. Wenige Pflanzen im Garten haben einen größeren Nährstoffbedarf, als der Rasen. Durch gezieltes Düngen kannst Du Mangelerscheinungen und Schädlingen vorbeugen.

Danke, ich muss schon genug mähen…

Dünger verweigern? Das beliebte Argument ist, dass man nicht noch mehr Arbeit mit dem Mähen haben will. Das ist kurzsichtig. Ein schlecht gepflegter Rasen wird jede Menge Moos, Flechten und Wildkräuter entwickeln. Kein schöner Anblick und kein Spaß beim Mähen. Ziel einer Düngergabe ist es, nicht etwa eine Ertragssteigerung wie in der Landwirtschaft zu erreichen, sondern bestehende Mängel und Erkrankungen zu bekämpfen. Und die hat jeder ungepflegte Rasen reichlich.

Wann muss ich das erste Mal düngen?

Die erste Düngergabe kommt früher als man erwarten sollte. Nicht lange nach dem ersten Mähen, etwa zur Zeit der Strauchblüte, braucht Dein Rasen die erste Kraftspritze. Langzeitdünger. Dessen segensreiche Wirkung kann man schon nach wenigen Tagen beobachten: Das Grün wird intensiver, und die ganze Pflanze sichtbar kräftiger.

Wie dünge ich richtig?

Erspar Dir den typischen Anfängerfehler, Dünger einfach mit einer schwungvollen Bewegung in den Garten zu werfen. Das funktioniert nicht! Das freihändige Düngen ist eine Kunst, die heute nur noch wenige alte Praktiker beherrschen. Du verwendest stattdessen einen Streuwagen und hältst Dich sklavisch an die Herstellerangaben. Achte darauf, die ganze Fläche zu düngen, aber keinen Bereich doppelt zu befahren. Das Wetter sollte bedeckt aber trocken sein. Regen in den nächsten Tagen wäre gut.

Moos mit Dünger bekämpfen - wie geht das?

Gerade wer Moos im Rasen hat - ein typischer Begleiter von lehmigen Böden, Staunässe oder großen Schattenflächen - kann mit einer Düngergabe viel Gutes tun: Ein erhöhter Eisenanteil bewirkt, dass das Moss binnen Tagen abstirbt. Das ergibt die charakteristischen braunen Flecken, die man ganz leicht herausvertikutieren kann. Man kann sie aber auch im Rasen belassen, denn schon nach wenigen Tagen werden sie von frischem Grün verdrängt.

Wie dünge ich natürlich mit Mulch?

Wer einen Rasenroboter verwendet, oder einen Mäher mit Mulcheinsatz hat, kann die Düngermenge über das Jahr deutlich reduzieren! Denn anders als beim „Fänger“ (Mäher) wird der abgeschnittene Halm beim Mulchen nicht dem Ökosystem entnommen, sondern fällt in Millimeterlänge geschnitten zurück an den Fuß des Halms. Hier schützt er die Pflanze und kann beim Verwittern seine Biomasse wieder ins System einbringen.
Die Industrie hat inzwischen übrigens reagiert und bietet speziellen Rasendünger für Mähroboter an: Weniger Höhenwachstum, dafür einen besonders dichten und verletzungsresistenten Rasen.

Überblick der verschiedenen Düngerarten

Für jeden Einsatz gibt es Spezialisten - das ist auch beim Dünger so. Von Kombi-Präparaten bis hin zu speziellem Herbstrasen-Dünger, Bio-und Langzeitdünger sowie Spezialdünger.

Kombipräparate

Gerade wer Probleme mit Moosbefall im Rasen hat, kann mit seiner Düngergabe auch hier Gutes tun: Ein erhöhter Eisenanteil bewirkt, dass das Moos abstirbt. Das erkennt man an den charakteristischen braunen Flecken, die sich leicht herausvertikutieren lassen. Man kann sie aber auch schlicht im Rasen belassen, denn schon nach wenigen Tagen werden sie von einem frischen Grün verdrängt.

Herbstdünger, Start in die Off-Season

Kurz vor dem Ende der Rasensaison, im Herbst, solltest Du in jedem Fall noch einmal den Düngerstreuer aus dem Schuppen holen. Mit einem speziellen Herbstdünger gibst Du der Pflanze die Kraft, gut über den Winter zu kommen. Von „Frostschutz für den Rasen“ sprechen die Experten beim Einsatz dieses Produkts mit bis zu zehn Prozent Kalium-Anteil. Die Krankheits- und Frostanfälligkeit sinkt und der Rasen regeneriert sich noch einmal, bevor mit dem fallenden Laub und den sinkenden Temperaturen die vierte Jahreszeit eingeläutet wird. Ein weiterer positiver Effekt der Dünger-Herbstmischungen ist, dass das Moos keine Chance hat, sich in der Schwächeperiode des Rasens richtig breit zumachen. Und das wirst Du spätestens im nächsten Frühjahr beobachten können.

Biodünger

Natürlich wirkt jeder Dünger am Ende des Tages biologisch. Reine Biodünger bestehen aber zu 100 Prozent aus organischem Material. Auch sie haben die klassischen Rasennährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium dabei und können, genauso wie konventionelle Dünger, jedoch ohne Gefahr der Überdüngung zwei- bis viermal mal im Jahr
ausgebracht werden. Meist als einsatzfertiges Granulat.

Langzeitdünger, wie lange hält er?

Langzeitdünger geben dem grünen Teppich nicht zuletzt dank ihres hohen Stickstoffanteils für zwei bis vier Monate (Hinweise auf der Verpackung genau lesen!) einen kräftigen Anschub. Dieser Turbo kann aber natürlich nicht bis zum Herbst halten. Oft lässt seine Wirkung gerade zur Zeit des stärksten Wachstums im Hochsommer etwas nach, so dass Du deswegen ein zweites Mal Langzeitdünger auf den Rasen gibst. Nur wer einen viel belasteten Nutzrasen pflegt, wird im September eventuell noch eine dritte Gabe machen.

Die Spezialisten

Für nahezu alle Rasensituationen gibt es spezielle Dünger. Ein Beispiel ist der Dünger für Flächen, die mit einem Roboter gepflegt werden. Er sorgt für besonders dicht wachsenden Rasen. Startdünger hilft bei der Aussaat, andere Dünger steigern die Widerstandskräfte der Pflanze oder aktivieren ausgelaugten Boden. Dein BAUHAUS Fachberater kennt das für Deinen Rasen passende Produkt.