Pool im Garten auf stabilem Fundament

Ein festes Fundament
als Untergrund für Deinen Pool

Damit Du in ruhigen Gewässern unterwegs bist, sollte Dein Pool nicht auf wackeligen Beinen stehen. Mit dem richtigen Untergrund sorgst Du für Stabilität und schützt Deinen Pool vor Beschädigungen. Dabei hat jedes Becken seine eigene Anforderung. Doch das Anlegen eines Fundaments ist nicht schwer und schnell erledigt.

Wir geben Dir einen Überblick, welcher Pool welches Fundament braucht. Zudem erhältst Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du den Untergrund richtig vorbereitest.

Warum ist ein Poolfundament wichtig?

Ein Pool kann je nach Größe durchaus auf ein paar Tonnen Gewicht kommen. Das bedeutet für den Boden eine ganz schöne Belastung, wenn er nicht entsprechend geschützt ist. Fliesen können brechen. Ein Rasen kann schimmeln und zu einem unangenehmen Geruch führen, der wenig mit Urlaubsfeeling zu tun hat.

Umgekehrt bettet das Fundament deinen Pool ein und schützt ihn vor Beschädigungen. Denn das Gewicht, das durch den Pool auf den Untergrund ausgeübt wird, wirkt umgekehrt auch auf den Pool. Das kann bei mangelndem Schutz zu Rissen in Boden und Seitenwänden führen, die Deinem Badevergnügen ein jähes Ende bereiten.

Auch wichtig: Bedenke, dass Du aufgrund des hohen Gewichts Deinen Pool nicht auf einen freischwebenden Balkon stellen solltest, sondern der Untergrund in der Statik stand halten muss.

Welcher Pool braucht welchen Untergrund?

Welches Fundament brauchen kleine Pools?

Kleine Pools mit weniger als 10 m³ Wasserfüllmenge sind nicht nur superschnell aufgebaut, Dank ihres geringen Gewichts brauchen sie auch kein festes Fundament. So behalten sie ihre Flexibilität bei und Du kannst den Pool rückstandslos im Winter wegpacken oder bei der nächsten Grillparty mit zu Freunden nehmen.

Zeichnung eines kleinen Pools im Garten aus der Vogelperspektive Zeichnung eines kleinen Pools im Garten aus der Vogelperspektive

Damit Du lange etwas von dem Pool hast, empfehlen wir Dir dennoch, ein Bodenschutzvlies, eine Plane oder Pool-Unterlegmatte zu verwenden, damit sich keine kleinen Steinchen oder Sandkörner in den Poolboden bohren. Auch solltest Du darauf achten, dass der Untergrund glatt, eben und fest ist. Der Pool darf nicht an einem Hang oder auf sandigem, schlammigem oder lockerem Boden stehen.

Bevor Du mit dem Füllen beginnst, solltest Du zudem klären, ob der Boden es hergibt, dass Du das Wasser später einfach wieder ablassen kannst.

Pools, für die ein Vlies oder eine Unterlegmatte reichen, sind:

Welchen Untergrund brauchen Aufstellpools?

Wenn Du Dir einen Aufstellpool mit bis zu etwa 20 m³ Beckeninhalt zulegst, in dem Du auch schwimmen kannst, solltest Du den Untergrund entsprechend vorbereiten.

Zeichnung eines mittelgroßen Pools im Garten aus der Vogelperspektive Zeichnung eines mittelgroßen Pools im Garten aus der Vogelperspektive

Für mittelgroße Pools empfehlen wir ab einem Volumen von ca. 10 – 20 m³ conZero Platten. Diese sind einfach anzubringen, geben Deinem Pool aber dennoch ausreichend Stabilität. Der Untergrund muss auch hier glatt und vollkommen eben sein. Mit dem Pool-Bodenplatten-System kann man ein Stahlwandbecken nach dem Ausbaggern an einem Tag fertigstellen. Wir zeigen Dir unten in unserer Anleitung, wie es geht.

Aufstellpools, die Bodenplatten als Untergrund haben sollten:

Welches Poolfundament ist das richtige für große Becken?

Große Pools ab einem Füllvermögen von ca. 20 m³ kommen nicht ohne entsprechende Stützkonstruktion aus. Insbesondere Becken, die teilweise oder ganz in den Boden eingelassen werden, brauchen ein entsprechendes Fundament.

Zeichnung eines großen Pools im Garten aus der Vogelperspektive Zeichnung eines großen Pools im Garten aus der Vogelperspektive

Dieses sollte aus einer 20 cm starken Betonbodenplatte und Vlies oder einer Unterlegmatte bestehen. Zwar nimmt die Vorbereitung mehr Zeit in Anspruch, umgekehrt überzeugen diese Einlasspools durch ihre Haltbarkeit.

Pools, die ein Betonfundament und Vlies oder Unterlegmatten benötigen:

  • Großer runder oder ovaler Stahlwandpool
  • Großer Holzpool
  • Großer WPC-Pool
  • Einbaupool aus Massivbausteinen

Wie wird der Untergrund für den Pool vorbereitet?

Muss der Untergrund für den Pool immer eben sein?

Für alle Pools gilt, dass der Boden absolut eben sein muss. Schon bei einem Gefälle von 1% kann der Pool nach Befüllung kippen oder das Wasser einen solchen Druck auf die Seitenwände ausüben, dass diese nachgeben. Begradige also im Bedarfsfall Deinen Boden exakt. Achte auch darauf, dass die gewünschte Fläche frei von Steinen, Wurzeln und anderen Dingen ist, die Deine Poolfolie beschädigen könnten. Für deren Schutz empfiehlt sich unabhängig von Untergrund oder Poolgröße auch immer ein Bodenschutzvlies oder eine Bodenschutzplane.
Rund um alle Pools zum Aufstellen sollte ein Platz von ca. 1,20 m frei bleiben, damit Kinder nirgendwo draufklettern und in den Pool fallen können.

Kiesbett als Grundlage für das Poolfundament Kiesbett als Grundlage für das Poolfundament

1. Kiesbett vorbereiten

Zunächst musst Du die Grube für Deinen Pool ausschachten. Danach kannst Du das Kiesbett verlegen. Dieses sollte ca. 5 – 10 cm hoch werden (Größe des Splitts 2 – 5mm). Ziehe das Kiesbett abschließen plan ab.

Wichtig: Bedenke schon beim Verlegen des Kiesbettes, dass der Durchmesser der Bodenplatte immer 50 cm größer als das spätere Poolmaß sein sollte.

Bodenplatten werden für den Pool ausgelegt Bodenplatten werden für den Pool ausgelegt

2. Bodenplatten verlegen

Nun kannst Du die Bodenplatte gießen. Alternativ kannst Du mit fertigen conZero Bodenplatten arbeiten, die Du einfach verlegen kannst, was Dir Arbeit und Wartezeit spart.

Die conZero Bodenplatten müssen plan auf dem Kiesbett aufliegen. So wird der Druck durch das Gewicht des Schwimmbeckens gleichmäßig auf die Fläche verteilt. Die Platten sind mit einem Nut-und-FederSystem ausgestattet und sorgen damit zusätzlich für Stabilität.

Vinylplatten werden für den Pool ausgelegt Vinylplatten werden für den Pool ausgelegt

3. Bodenschutzplane verlegen

Zum Schutz der Poolfolie solltest Du ein Bodenschutzvlies oder eine Bodenschutzplane auf den conZero Bodenplatten verlegen.

Zusätzlich kannst Du zwischen conZero Bodenplatte und Bodenschutzvlies oder -plane noch Vinylplatten legen. Sie sorgen für einen glatten Untergrund. Zudem werden Stoßkanten, die sich nach Befüllen des Beckens manchmal durch den Wasserdruck auf der Folie abzeichnen, verdeckt.